MPC SACHWERT RENDITE-FONDS INDIEN
Mit dem MPC Sachwert Rendite-Fonds Indien steigt MPC Capital erstmals in den Immobilienmarkt des Subkontinents ein
und betätigt sich so in einem Land, das an Dynamik viele in den Schatten stellt. In einem Gespräch mit MPC Life stellt Vorstand Ulrich Oldehaver die Strategie des neuen Fonds und seine Erfolgsaussichten vor dem Hintergrund der Entwicklung Indiens dar und beantwortet damit die zentrale Frage:
Warum ausgerechnet Indien?
Indien ist die zweitgrößte Nation der Erde und demographisch gesehen weltweit eines der jüngsten Länder der Erde. Zwei Drittel der Bevölkerung sind jünger als 35 Jahre.
2007 wird das Ergebnis ebenso ausfallen.
Ulrich Oldehaver: Weil es ein Land ist, das am Anfang einer un-
gemein dynamischen Entwicklung steht. Man muss sich das
vorstellen: Heute existieren auf diesem großen Subkontinent
35 Städte mit mehr als einer Million Einwohner. In nur zehn Jah-
ren werden es 75 Städte sein. Allein diese Zahl macht klar, welch
gigantischer Wohnraumbedarf in Indien herrscht. Hier entsteht
ein Markt unglaublichen Ausmaßes, der zusätzlich wachsen
wird, weil pro Wohnung immer weni-
_____________________ ger Menschen leben werden. An die-
sem Markt werden wir uns im Interes-
se unserer Anleger beteiligen.
MPC Life: Wächst die indische Bevölkerung derart schnell?
Ulrich Oldehaver: Sie wächst und bleibt damit im Durchschnitt jüngern Bruttotnlands als viele andere Nationen - viel jünger sind zum Beispiel als China. Gegenwärtig gibt es offiziell bereits 1,1 Milliarden Inder. Vermutlich sind es heute bereits 100 bis 200 Millionen mehr. Und die Bevölkerung wächst weiter. Aber das ist nicht der wichtigste Auslöser für die Entwicklung. Indien, das zu großen Teilen an der Schwelle eines neuen Zeitalters lebt, hat noch überwiegend Landbevölkerung. Nur 25 Prozent aker Inder leben in der Stadt. In China sind es 40, in Osteuropa 65. Die Modernisierung des Landes wird einen schon jetzt deutlich erkennbaren Zuzug in städtische Räume noch gewaltig erhöhen. Und genau dort steckt die eigentliche Dynamik.
MPC Life: Gut, aber wer in die Stadt zieht, muss sich ja nicht unbedingt neuen Wohnraum leisten können
Ulrich Oldehaver: ... aber die Zahl derer, die es sich leisten kön-
nen, ist groß und wird immer größer. Allein die Rückschau
macht das deutlich. So ist von 1995 bis heute die Gruppe der
Bestverdienenden um fast 400 Prozent gewachsen, die obere
wird das des Nachbarlands voraussichtlich
2010 überrunden.
—* Indien setzt auf gute Ausbildung.
Jedes Jahr verlassen zwei Millionen Studenten
die Universitäten
3 Indien benötigt v(el neuen Wohnraum.
Bis 2020 sollen j~hrl ich zehn Millionen Woh
nungen entstehen
Der stark wachsende
Mittelstand hat
den indischen Im—
mobilienmarkt in
Bewegung gebracht.
Besonders begehrt
sind großzügige
Wohnanlagen mit
guter Infrastruktur
und einer möglichst
grünen Umgebung.
3/2007 MPC LIFE 15
Moderne Architektur
und viel Grün,
das zeichnet die
Städte aus, in
denen die neuen
Apartmentan lagen
entstehen sollen.
MPC Life: Das überzeugt — aber wie kann man sich als deut-
sches Unternehmen erfolgreich im indischen Markt bewegen?
Ulrich Oldehaver: Indem man sich den richtigen Partner sucht.
Wir haben ein Joint Venture mit der Swiss Synergy Asset Ma-
nagement geschlossen, einem Unternehmen, das in der
Schweiz und in Indien ansässig ist. Gemeinsam haben wir die
MPC Synergy gegründet. Chairman istiay Oberai, ein indischer
Geschäftsmann mit viel Erfahrung und besten Kontakten bis in
höchste Regierungskreise. Von dort ist uns schon jetzt für alle
drei Projekte ausreichende Unterstützung zugesagt worden.
MPC Life: Also entsteht hier ein ganz neues Anlageangebot für
die MPC-Capital-Kunden?
Ulrich Oldehaver: In der Tat. Wir werden den ersten geschlosse-
nen mmobilienfonds überhaupt, der in Indien investiert, auf
dem deutschen Markt anbieten — und sind damit „one step
ahead~ Und ich kann Ihnen sagen, wer sich hier beteiligt, hat
glänzende Aussichten. Wir rechnen mit einer nur kurzen Lauf-
zeit von vier bis fünf Jahren und einem jährlichen Ertrag von
rund zehn Prozent.
MPC Life: Welche Zielgruppe steuern Sie in Indien mit den Im-
mobilienprojekten an?
Ulrich Oldehaver: Die Wohnungen, die wir mit einem renom-
mierten Entwickler auf dem indischen Markt realisieren wer-
den, entsprechen höchster Bauqualität. Wir haben uns vor ge-
raumer Zeit entsprechende, bereits fertig gestellte Projekte an-
gesehen, die uns überzeugt haben. Was wir sahen, war beein-
druckend: Drei- bis Vier—Zimmerwohnungen mit Deckenhöhen
von drei Metern und Marmorfußböden in sehr gut ausgestat-
teten Apartmentanlagen. Und das Beste: Man kann sich solche
Wohnungen ohne Eigenkapital schon ab einem Monatsein-
kommen von rund 1.000 US-Dollar leisten. Wenn man sieht,
dass heute schon 300 Millionen Inder ein Einkommensniveau
von rund 2.000 US-DolIar pro Monat erreicht haben, lassen
sich die Marktchancen leicht ausrechnen.